HARMONIKA-CLUB FRIEDRICHSHAFEN e.V.

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Harmonika-Club fehlt der Nachwuchs

10.05.2017

Während die Bilanz 2016 noch gut aussieht, blickt der Harmonika-Club Friedrichshafen mit Sorge in die Zukunft. Denn: Es fehlt an Nachwuchs.

Friedrichshafen (ius) Der Harmonika-Club Friedrichshafen wird in diesem Jahr 85 Jahre alt. Beim traditionellen Frühlingskonzert im März waren wieder 400 Zuschauer im Graf-Zeppelin-Haus. Dennoch blickt die Vereinsvorsitzende Sabine Städele mit etwas Unbehagen in die Zukunft. Noch fährt der Harmonika-Club in ruhigem Fahrwasser – es fehlt aber am Nachwuchs. "Das Akkordeon scheint für junge Menschen nicht mehr so interessant zu sein. Da kommt ein wirklich großes Problem auf uns zu", sagt Städele. Und dabei würden sich Pop-Musiker immer wieder dem Klang der Harmonika bedienen. "Das müsste doch eigentlich eine gute Werbung sein und Interesse bei den Jugendlichen wecken. Wir haben auch schon Schnuppertage organisiert, aber bisher bleiben die Anfragen aus", so die Vorsitzende weiter.

Dasselbe Problem sieht auch Dirigent Wolfgang Zysk. "Nachwuchsmusiker fehlen uns komplett. Wir müssen versuchen, den Verein und seine Musik am Leben zu erhalten. Unsere Herausforderung ist es, die Möglichkeiten der Akkordeonmusik unseren Musikern zu vermitteln. Dann klingt es schön, das Publikum erfreut sich und vielleicht wird ja doch etwas Interesse bei einem jungen Musiker geweckt", sagt Zysk.

Im vergangenen Jahr war das Akkordeon-Orchester bei neun Auftritten aktiv – darunter drei Kirchenkonzerte zusammen mit dem Gospelchor Deggenhausertal, die Städele besonders hervorhob. Die Mitgliederzahl ist leicht auf 104 zurückgegangen. 48 davon sind aktive Musiker.
 
Walter Wagner (85) ist seit 70 Jahren im Verein, Ehrenmitglied und war vor Wolfgang Zysk 44 Jahre lang Dirigent des Harmonika-Clubs. Inzwischen leitet er die Harmonika-Spielgruppe, die aus neun älteren Spielern besteht. "Sie waren auf beachtlichen sieben Auftritten in verschiedenen Seniorenheimen und haben älteren Menschen eine große Freude bereitet", berichtet Städele, "da wird aus voller Kehle zu volkstümlicher Musik mitgesungen. Danke für dieses Engagement."
 
Jahreshauptversammlung des HCF
Patrick Helvy, die Vorsitzende Sabine Städele, Margot Stinn, Eberhard Würth, Werner Wolf,
Hilde Leber und Christian Maier (von links) wurden ausgezeichnet. | Bild: Julius Böhm
 
Der Deutsche Harmonika-Verband (DHV) zeichnete drei Mitglieder für ihr langjähriges Engagement aus. Margot Stinn wurde mit einer Ehrennadel für 50 Jahre geehrt. Sabine Städele und Patrick Helvy sind beide seit 40 Jahren in dem Verband aktiv. Zudem wurden von Vereinsseiten Christel Maier (50 Jahre), Hilde Leber (40 Jahre), Werner Wolf (20 Jahre) und Eberhard Würth (zehn Jahre) für die treue Mitgliedschaft im Harmonika-Club ausgezeichnet.
 
Quelle: Südkurier online, 11.05.2017
 
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